AuthorDaniel Dubbel

Leiter Organisationsentwicklung @ BIB fairbanking und Berater | Wenn Sie diese Fragen nicht nur verstehen, sondern in Ihrer Organisation konkret anpacken wollen, begleite ich Sie als Organisationsberater mit MAKEFUTUREWORK.com | 🤝 Neugierig? Dann lass uns sprechen.

Wer ist hier eigentlich faul?

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Typischer als die offene Ansage im Meeting ist das, was hinter dem Rücken passiert. Jemand liefert nicht das, was andere liefern, taucht nicht so auf, wie es erwartet wird, und irgendwann reden sich ein paar Kolleginnen und Kollegen darüber die Köpfe heiß, oder es wird einfach nur getratscht. Am Ende der Runde heißt es dann: „Der ist halt einfach faul.”

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Das muss Konsequenzen haben

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Wenn Leute über Konsequenz reden, meinen sie oft zwei ganz verschiedene Dinge, ohne es zu merken. Das erklärt, warum Gespräche darüber selten irgendwohin führen. Die eine Bedeutung ist ein nüchterner Realitätscheck. Hat hier überhaupt jemand entschieden, oder nur eine Absicht formuliert? Die andere ist die spannendere Frage danach, was passiert, wenn das Ergebnis nicht das ist, was man sich erhofft hatte.

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Identity Leadership: ein starkes Modell, das an der eigenen Logik hängen bleibt

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Kaum eine Führungstheorie hat die Vorstellung vom einsamen, charismatischen Anführer so gründlich auseinandergenommen wie das Modell des Identity Leadership. Alexander Haslam, Stephen Reicher und Michael Platow legen seit ihrem Buch “The New Psychology of Leadership” (2011) eine These vor, die in der akademischen Führungsforschung seither kontinuierlich weiterentwickelt und geprüft wird. Sie lautet, dass Führung aus einer geteilten Gruppenidentität entsteht, die eine Person herstellt, verkörpert und vorantreibt. Individuelle Eigenschaften spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

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Erst wenn jede Antwort verfügbar ist

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“Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.” Der Satz wird oft Churchill zugeschrieben, ist aber wahrscheinlich nicht von ihm. Als Ursprung der falschen Zuschreibung wird teils NS-Propaganda vermutet, gesichert ist aber auch das nicht. Und eine womöglich erfundene Aussage über das Fälschen, deren Herkunft selbst im Dunkeln liegt, das passt zu gut zu dem Artikel, um sie wegzulassen.

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