2019-2020

Persönlicher Rück- und Ausblick

Ein weiteres Jahr ist gelebt und wie viele Andere will auch ich einen Blick zurück und einen nach vorne wagen. Was ist in diesem Jahr passiert, was habe ich gelernt und was sind die Themen, die mich im nächsten Jahr beschäftigen werden? Wo stehe ich auf meiner Reise, was kann ich bereits und was will ich noch lernen?
Dieser Blogbeitrag ist mein wahrscheinlich bisher persönlichster. Die Entscheidung, ihn hier zu veröffentlichen, kann ich nicht genau begründen, habe ich dennoch bewusst getroffen.

Ein Blick zurück

Das vergangene Jahr war anstrengend, sehr anstrengend. Die letzten Jahre waren es und die nächsten werden es sein. Mittlerweile mehr oder weniger alleinerziehend mit drei Kindern und dabei berufstätig in Vollzeit bin ich immer wieder dankbar für die Unterstützung durch gute Freunde und vor allem meine Eltern. Die Kids sind mittlerweile in einem Alter, in dem sie sehr Vieles eigenständig machen können und noch viel mehr eigenständig machen wollen. Die Anstrengung wechselt mehr und mehr von einer rein rahmengebenden organisatorischen Planung und Koordination hin zu einem Veränderungsmitgestalter und Bodenbereiter. Hierbei lernen nicht nur die Kids, sondern auch ich viel im Umgang untereinander und mit sich selbst.

Parallel zu den oft schönen, oft aber auch sowohl inhaltlich wie auch emotional anstrengenden Aufgaben und Zeiten mit meinen Kids habe ich vor zwei Jahren einen neuen Job angefangen bei der DB Systel GmbH und intern seit einigen Monaten neue Aufgaben übernommen. Nach Aufgaben in der Neuausrichtung des Prozessmanagements für Projektmanagement und dem Aufbau eines Unterstützungsteams für agile Arbeitsweisen geht es bei mir aktuell – natürlich nicht alleine – um den Aufbau einer Einheit mit eigenem Geschäftsmodell und individuell passenden Modellen für Zusammenarbeit in dieser Einheit und mit unseren Kunden. Gerade auch durch neu geglaubte, aber weiterhin unternehmensweit generalisierte und damit oft eher hindernde statt fördernde Prozesse und Vorgaben und unterschiedliche Verständnisse für zukunftsweisende Zusammenarbeitsformen innerhalb der Einheit, dem Unternehmen und bei den Kunden, sind die Aufgaben ziemlich herausfordernd.

Nebenbei baue ich nebenberuflich mit Anderen unter YNEO eine „Netzwerkorganisation“ auf, aus der heraus Menschen anderen Menschen bei ihrer individuellen und organisationalen Entwicklung helfen. Dabei geht es um das Bilden eines Unternehmens, eines Netzwerks als Plattform, auf der Menschen zusammen kommen, sich selbst verwirklichen und dabei gemeinsam Mehrwert für andere erzeugen können. Es geht um uns und darum, dass Menschen vom Wissen, Erfahrung und Können anderer Menschen profitieren.

Die bei all dem gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse verarbeite ich nach einer anfänglichen Schreibblockade wieder vermehrt in diesem Blog und freue mich sehr über die in diesem Jahr gewonnene Unterstützung mit Beiträgen, die mich selbst auch zum Nachdenken und Weiterlernen bringen.

Gemeinsamkeiten

Ob ich in Arbeit flüchte? Diese Frage habe ich mir schon häufig gestellt und ich komme zu dem Schluss, dass mir Arbeit als wesentlicher Teil meines Lebens Stabilität gibt, weil ich hier mittlerweile mit Selbstbewusstsein sagen kann, dass mein Wissen, meine Erfahrung und mein Können wertvoll sind für mich und andere sowohl im Privaten, als auch bei der Arbeit und in der Nebentätigkeit.

Spannend sind die vielen Parallelen, die ich zwischen mir als Vater und mir als Unterstützer, Berater, Begleiter, Trainer und Gestalter von Veränderungsprozessen in und für Unternehmen sehe. Es sind unterschiedliche Aufgaben, die sich aber häufig weniger unterscheiden, als man vielleicht annehmen könnte. Bei dieser Aussage geht es mir nicht um eine Infantilisierung von Erwachsenen – natürlich müssen Erwachsene auch als Erwachsene behandelt werden und das ist etwas anderes, als mit den eigenen Kindern. Trotzdem erlebe ich ähnliche Muster und erkenne was das mit mir zu tun hat, wie ich mich selbst positionieren und wie ich helfen kann.

Was all diese Dinge für mich gemeinsam haben, das ist die Rolle, die ich meine dabei spielen zu können und zu wollen: Als Bodenbereiter für persönliche Entwicklung, für das Lernen und Wachsen Anderer, bei dem ich selbst unweigerlich auch lerne und mich entwickle und selber wachse.

Ich lerne in allen drei selbst gewählten Rollen. Und in 2019 hatte ich mehr als vorher das Gefühl für mich zu erkennen, wie die Rollen und Aufgaben zusammen spielen, was mich dabei ausmacht und was ein gewisser roter Faden ist, der sich überall in meinem Leben durchzieht.

Für mich

Neben der Arbeit mit Menschen, der Gestaltung eines Umfelds, in dem Veränderung und Autonomie möglich wird sowohl familiär, als auch beruflich, habe ich angefangen, wieder etwas mehr nach mir selbst und meiner Gesundheit zu schauen.

Durch bewussteres Essen und Sport 20 Kilo abnehmen und so zu meinem Wunschgewicht kommen können, das ich seit etwa 20 Jahren haben wollte und von dem ich mich immer weiter weg bewegt hatte, ist ein großer Erfolg für mich. Ja, die Winter- und Weihnachtszeit war und ist nicht sonderlich hilfreich. Es sind jetzt wieder 5 Kilo mehr. Aber ich habe mich im letzten dreiviertel Jahr in dem Zusammenhang besser kennengelernt und weiß, dass und wie ich die auch wieder loswerden.

Außerdem habe ich mir selbst beweisen können, dass ich durch meinen Start mit regelmäßigem Laufen auch einen Halbmarathon in einer für mich guten Zeit schaffe.

Ebenso für mich war der Schritt zum Tätowierer, um meinen seit mehr als 15 Jahren gehegten Plan in die Tat umzusetzen. Auch hier kam es überraschend und völlig anders als gedacht. Nach jahrelangem Festhalten an einer Motividee, die ich nie umgesetzt habe, reichten ein paar Gespräche mit mehreren Menschen und ein zufällig im Internet gesehenes Bild, um mit einem völlig anderen Motiv zum Tätowierer zu gehen und meinen ganz persönlichen Plan umzusetzen, mich etwas größer tätowieren zu lassen.

Dinge passieren

Viele Dinge sind passiert, ohne dass sie von mir länger oder überhaupt geplant gewesen wären. Manche sogar ganz ohne mein Zutun. Die Trennung mit anschließender Scheidung war genau so wenig geplant, wie anschließende Beziehungen und deren erneute Trennungen mit und von Menschen, die unterschiedliche Dinge haben, die ich bei mir selbst vermisse.

Einige Menschen sind überraschend in mein Leben gekommen und manche (wenige) sind auch wieder gegangen. Verschiedene Möglichkeiten haben sich ergeben, andere Möglichkeiten, an denen ich gearbeitet habe, kamen nicht. Ein paar Beispiele:

Das Interesse an meinem Arbeitgeber ist vor geraumer Zeit entstanden, bei einem zufälligen Treffen mit einem Freund und Kollegen im Urlaub. Bei dem Arbeitgeber habe ich neue Menschen kennenlernen dürfen und alte Bekannte und Freunde waren und wurden teilweise überraschend wieder zu Kollegen. Die Idee zum letzten Aufgabenwechsel innerhalb des Unternehmens entstand durch ein Kaffeegespräch mit einem neuen Kollegen.

Das stärkere Engagement nebenberuflich ist durch Kontakte im beruflichen Netzwerk entstanden und daraus haben sich Freundschaften entwickelt. Die Nebentätigkeit ermöglicht mir inhaltlich und durch die Menschen in dem Netzwerk ganz neue Einblicke, die ich vorher niemals geplant oder erwartet hätte.

Die Entwicklung meiner Kids ergibt sich auch aus dem Älter werden. Gerade dabei passieren beinahe täglich Dinge jenseits von Kontrolle und Planung, die viel mit Ausprobieren, Kennenlernen und eigenen Erfahrungen machen wollen der Kids zusammen hängen. Das war für mich oft schwer auszuhalten. (Und ist es manchmal immer noch.)

Dinge passieren und gleichzeitig leiste ich als Teil des Ganzen einen wesentlichen Beitrag dazu, dass sie sich (auch für mich) so entwickelt haben, wie sie sich entwickelt haben – mit Allem, das ich persönlich dabei für wertvoll erachte und auch mit Anderem, auf das ich gerne verzichtet hätte. All diese Dinge haben mich in 2019 weiter wachsen und zu dem werden lassen, der ich gerade bin.

Ich habe tolle neue Menschen kennengelernt und bekannte Menschen von anderen Seiten kennenlernen dürfen. Ich habe ganz überraschend viel mehr positive Rückmeldung auf das bekommen, was ich mache und gemacht habe und lerne gerade, das annehmen zu können. Oder vielleicht ist es anders herum? Da ich lerne, positive Rückmeldungen besser anzunehmen, nehme ich auch mehr davon wahr? Ich habe mich anders mit mir auseinandersetzen müssen und können. Manches ist so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe, vieles kam ganz anders.

Erkenntnisse für mich

Meine persönlichen Erkenntnisse sind weder statistisch betrachtet, noch wissenschaftlich belegt oder beleuchtet, sondern Gedanken, Gefühle, Intuition, die sich geformt haben und formen durch den Austausch mit Menschen, durch eigene Gedanken, Inspirationen, Gelerntes und alles, was ich sowohl privat, als auch bei der Arbeit gelernt, erlebet und erfahren habe. Es ist ein persönlicher Teil von mir und für mich.

Erkenntnis 1:
Zusammenhalt ist ebenso wichtig, wie Autonomie. Dabei geht es weder um eine gemeinsame Ausrichtung, noch um die Verfolgung eines großen Ziels, sondern darum in den Momenten jeweils das Richtige zu tun. Was das Richtige für einen selbst ist? Das ist abhängig von den eigenen Bedürfnissen und die muss man kennen, um für einen selbst richtige Entscheidungen treffen zu können.

Erkenntnis 2:
Alles in ein ausgewogenes Gleichgewicht zu bringen ist eine große Herausforderung, vor allem wenn die Bedürfnisse von Menschen, von Teams und Organisationen im Zuge der zunehmenden Individualisierung immer unterschiedlicher werden und gleichzeitig häufig nicht genau beschrieben werden können. Um so wichtiger ist es, Bedürfnisse klar benennen zu können um das Zusammenleben gut für alle zu gestalten.

Erkenntnis 3:
Dieser Herausforderung kann man begegnen, wenn eine hoher Zusammenhalt und ein gutes Netzwerk bestehen. Ein solches Netz, in dem sich die individuellen Bedürfnisse gegenseitig ergänzen und erfüllt werden und somit aus der Summe der Einzelteile mehr wird, ermöglicht viele autonome Entscheidungen bei gleichzeitig hoher Resilienz und eine lebenswerte Umgebung.

Erkenntnis 4:
Es gibt viele Dinge, mit denen ich noch nicht zufrieden bin, die ich noch nicht kann oder habe. Der Blick auf diese Lücken ist für mich ein Antrieb, mich weiter zu entwickeln. Gleichzeitig engt er ein und das so entstehende Bild entspricht nur einem Teil der Realität. Das Augenmerk immer wieder auf das zu richten, was man bereits kann und hat lässt bei mir Dankbarkeit entstehen und gibt Energie für die Arbeit, die noch vor mir liegt.

Erkenntnis 5:
Ich fange an, Dinge loszulassen, damit Freiraum entsteht um Dinge zulassen zu können – jenseits von eigener Kontrolle. Ich fange an selbst zu spüren, was ich als Berater und Coach auch anderen mitgebe: Es geht nicht darum, alles zu kontrollieren. Dieser Anspruch wäre unerreichbar. Es geht darum, selbst vorbereitet zu sein auf Dinge, die man nicht absehen kann, um mit diesen Dingen umgehen zu können.

Es gibt es noch weitere, kleinere, weniger eindrucksvolle und dennoch wichtige Erkenntnisse, die aber den Rahmen etwas sprengen würden und die ich ebenso mitnehmen ins nächste Jahr.

Und in 2020?

In 2020 möchte ich lernen, besser mit ungeplanten Dingen umgehen zu können. Ich möchte besser vorbereitet sein. Und dafür will ich mich besser kennenlernen. Ich will mir mehr Freiraum schaffen, um Geschehnisse In dem Moment wirklich erleben und genießen zu können und verstärkt auf das schauen, was ich kann und habe.

Im Moment fällt es mir häufig noch schwer, meine eigenen Bedürfnisse zu formulieren. Im nächsten Jahr möchte ich sie besser kennenlernen und damit auch benennen können, um intuitiv aus dem Bauch heraus ohne schlechtes Gewissen klare und richtige Entscheidungen treffen und dabei auch für mich selbst Stellung beziehen zu können – beruflich und vor allem privat.

Ich möchte stärker bei mir sein und daraus Ruhe und Kraft schöpfen, um besser akzeptieren zu können, dass ich nicht alles in der Hand haben kann und auch nicht haben muss. Dass Dinge passieren und dass ich, wenn sie passieren, noch nicht absehen kann, welchen positiven Beitrag sie leisten können. Ich möchte mich aktiv und bewusst für Dinge entscheiden, weil sie meinen Bedürfnissen entsprechen und ebenso aktiv und bewusst Dinge los- und weglassen, die das nicht tun. Wenn ich mich für etwas entscheide, möchte ich den Gedanken, gegen was ich mich damit auch entschieden habe, weniger Gewicht geben.

Was ich an Gedanken aus 2019 ins nächste Jahr mitnehme, um mich damit weiter auseinander zu setzen, sie weiter zu schärfen oder vielleicht auch zu verwerfen, zu überdenken oder möglicherweise auch radikal anzupassen:

  • Zusammenhalt ist wichtiger als eine gemeinsame Ausrichtung.
  • Es ist wichtiger, das Richtige zu tun, als ein konkretes Ziel zu verfolgen.
  • Dinge entwickeln sich und brauchen dafür Zeit und Freiraum.
  • Ohne los- und weglassen fehlt dieser Freiraum für Entwicklung und Neues.
  • Ohne Resonanzfähigkeit hilft einem die größte Erfahrung und das tiefste Wissen wenig.

Vielleicht sind das insgesamt keine bahnbrechenden Erkenntnisse. Für mich aber sind die Punkte in 2019 wesentlich klarer geworden und in 2020 möchte ich sie nicht nur für mich „wissen“ und „annehmen“, sondern deren Wirkung erfahren, erleben und sie damit von der kognitiven Kopf-Ebene in die intuitive Herz- und Bauch-Ebene bringen.

Wissen, was mir wirklich wichtig ist

Das letzte Jahr war manchmal schwer auszuhalten. Ich habe lernen müssen, dass ich ein hohes Bedürfnis nach Sicherheit habe und das erzielen will durch Kontrolle. Dass mich dieses Bedürfnis auch immer wieder aufhält. Mit eigenen Kids in unterschiedlichem Alter ist es (mir) nicht mehr möglich, diese übermäßige Kontrolle aufrecht zu erhalten und ich muss ihnen Sicherheit auf einer anderen Art und Weise geben. Denn von einer Phase der Kindheit ausgehend fordern die Kinder abhängig vom Alter und dem eigenen Wesen bereits jetzt mit einem Alter zwischen 10 und 15 Jahren unterschiedlich viel Autonomie und erstreiten sich das tagtäglich. Die Möglichkeit für mich hier direkt Einfluss zu nehmen nimmt ab und der Versuch, das durch mehr Kontrolle und mehr Sicherheit für meine Kids (und mich) aufzuhalten, wird mir nicht gelingen.

Dass gute Arbeit, die man erfolgreich und gerne macht, viel Wertschätzung erfährt und ganz offensichtlich gewünscht und gebraucht wird, ist ein gutes Gefühl. Festzustellen, dass das alleine innerhalb eines Unternehmens nicht ausreicht, um sie weiter machen zu können, sondern dass es auch da ein Netzwerk von an neuralgischen Punkten sitzenden Entscheidern und Unterstützern braucht, fällt mir immer wieder schwer zu verstehen und zu akzeptieren. Noch schwerer auszuhalten und zu akzeptieren ist das Gefühl der Abhängigkeit sowohl von Standard-Prozessen in einem eigentlich hochindividuellem Umfeld, als auch von Entscheidungen durch Menschen, die für ihre Entscheidungen mangels Erfahrung auf eine nicht passfähige Intuition zurückgreifen und sich auswendig gelernter Checklisten bedienen.

Ich will also Kontrolle abgeben und Sicherheit für mich und andere durch eine bessere Kenntnis meiner Bedürfnisse und durch eine größere Ruhe und Kraft aus mir selbst heraus gewinnen. Ich will mich weniger emotional beeinflussen lassen durch äußere Rahmenbedingungen und Entscheidungen Anderer (auch wenn sie mich direkt betreffen und aus meiner Sicht nicht sinnvoll sind) und ein hohes Augenmerk auf meine Resonanzfähigkeit legen (so lange ich mich nicht bewusst entscheide, zu irritieren).

Loslassen und zulassen

Wenn ich ein besseres Gefühl dafür habe, was mir wirklich wichtig ist und ich das formulieren kann, will ich lernen, Dinge einfacher loslassen und die dabei entstehenden Gefühl aushalten zu können. Ebenso will ich verstärkt Dinge wahrnehmen und zulassen können. Beides auch jenseits des Verstehens und vor allem unabhängig von Planung und vermeintlicher Kontrolle.

Das Richtige tun

Das ganze Leben ist ebenso fragil wie resilient. Ich kann nicht wirklich vorhersehen, welche Auswirkungen meine Entscheidungen überall haben werden. Und wenn ich das nicht absehen kann, fällt es mir schwerer, ein konkretes großes Ziel konsequent zu verfolgen und meine Entscheidungen immer an diesem klar umrissenen Ziel auszurichten. Wer weiß schon, wo mich das nächste Jahr hinführen wird?
Was wäre also, wenn ich im nächsten Jahr weniger betrachte, welche Ideen auf welche konkrete Ziele einzahlen, sondern mich mehr frage, was in dem Moment die richtige Entscheidung ist?

Mein 2020

In Jahr 2020 geht es mir weniger darum, konkrete Ziele für mich zu verfolgen. Es geht mir darum zu erkennen, was meine Bedürfnisse sind, was sich in den jeweiligen Momenten nach einer richtigen Entscheidung anfühlt, diese Entscheidung dann treffen und gut vorbereitet sein, um mit den Konsequenzen aus den Entscheidungen umgehen zu können.

Das wird nicht leicht. Es wird weiter anstrengend bleiben. Aber: Auf die Momente der Arbeit mit mir selbst, der Selbstreflektion, Beobachtung und Veränderung freue ich mich ebenso wie auf die Momente mit anderen Menschen, die mich dabei direkt, indirekt, persönlich oder virtuell begleiten und unterstützen – ob sie das wissen, oder vielleicht auch nicht.

Danke, dass ihr mich auch bisher begleitet habt!

6 Comments

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  1. Hi Daniel,

    vielen Dank für diesen offenen und bewegenden Beitrag.

    Ich wünsche Dir alles Gute und Liebe für 2020 und viel Kraft auf Deinem weiteren Weg!

    Herzlichen Gruß
    Christian

    1. Hey Christian,

      vielen Dank für deine schöne Rückmeldung.
      Freue mich, wenn wir uns bald wieder über den Weg laufen.

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Wow, was für ein Einblick!

    Ich bin sehr dankbar dafür dass wir uns kennengelernt und seit dieser Zeit nicht mehr aus den Augen verloren haben. Du bist für mich stets am Zahn der Zeit und dienst mir als Wegweiser. Ich folge Dir, weil ich glaube, dass Du die richtigen Dinge – im Sinne einer persönlichen, wirtschaftlichen und letztendlich auch gesellschaftlichen Weiterentwicklung – anstrebst.

    Meine Entscheidung in diesem Jahr gegen die Systel war schmerzhaft! Denn das hieß leider auch aus Deinem Wirkungskreis zu treten. Mich hat es umso mehr gefreut, dass wir uns trotzdem regelmäßig getroffen und ausgetauscht haben. Es war und ist jedes Mal eine Bereicherung!

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du das findest, was Du suchst, aber vor allem Liebe, Gesundheit und Zufriedenheit nicht nur in 2020!

    1. Vielen Dank für deine herzlichen Worte! Und ich freue mich, dass wir weiterhin in einem auch für mich bereichernden Kontakt sind 😉

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