“Die Welt wird immer komplexer.” Dieser Satz ist Standard in Führungsrunden und Workshops. Er erklärt Überforderung, Entscheidungsmüdigkeit, das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Wie wir im ersten Teil gesehen haben, ist er jedoch falsch. Nicht die Welt selbst wird komplexer, sondern vier Faktoren explodieren: Vernetzungsgrad, Abhängigkeiten, Geschwindigkeit und Informationsdichte.
Störung & System: Ständige Veränderung ist das neue Normal
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
Komplexer? Quatsch!
“Die Welt wird immer komplexer.” Diesen Satz höre ich in vielen Terminen, in fast jedem Workshop, in jedem Strategiemeeting, in ziemlich vielen Kaffeeküchen und in den sozialen Medien wird das auch immer wieder formuliert. Der Satz fällt zuverlässig, wenn die Stimmung irgendwo zwischen “viel los” und “eigentlich zu viel los” liegt. Die Köpfe nicken, manchmal...
Störung & System: Wir brauchen mehr Wertschätzung
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
Professionelle Fassade und warum du das Recht auf dein Schweigen brauchst
Kennst du die Situation? In einem Meeting wird eine Idee präsentiert, die du vorsichtig ausgedrückt für suboptimal hältst. Deine Chefin schaut in die Runde und fragt freundlich lächelnd: “Was denkt ihr dazu? Haut alles raus! Wir wollen eure echte, ungeschönte Meinung.” Du lächelst zurück, nickst kurz und sagst: “Ein interessanter Ansatz, da stecken spannende Potenziale drin. Wir...
Störung & System: Das gibt unser Budget nicht her
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
Mythos guter Führung: Wenn Erwartungen zur Falle werden
In meinem ersten Blog Beitrag über den Mythos der guten Führung habe ich formuliert, dass wir Führung oft als eine Art Superkraft missverstehen. Wir glauben, dass ein charismatisches Individuum die strukturellen Defizite einer Organisation durch schiere Willenskraft und Empathie kompensieren kann.