Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).

Donald T.:
„Our culture is our strength. That’s how we do things. That’s who we are.“
Niklas L.:
„Man könnte auch sagen: So haben wir es uns angewöhnt.“
Donald T.:
„Exactly. It works. Why fix it?“
Niklas L.:
„Weil sich die Umwelt ändert. Systeme, die sich nicht mitändern, verlieren Anschluss.“
Donald T.:
„Change is good, but culture stays. That’s the foundation.“
Niklas L.:
„Kultur ist kein Fundament, sie ist ein Muster, das stabilisiert, was gestern funktioniert hat. Das Problem ist, dass sie Veränderung zwar nicht unmöglich macht, aber unwahrscheinlich.“
Donald T.:
„So you’re saying culture is bad?“
Niklas L.:
„Nein. Kultur ist nützlich, solange sie nicht heilig wird.“
Donald T.:
„But people need consistency!“
Niklas L.:
„Stimmt. Aber Konsistenz ist kein Selbstzweck. Wenn Kultur das Falsche konsistent macht, hilft sie niemandem.“
Donald T.:
„Come on. Culture gives people identity, pride, belonging!“
Niklas L.:
„Und manchmal auch eine Entschuldigung, nichts zu ändern.“
Donald T.:
„You’re just against tradition.“
Niklas L.:
„Nein. Ich bin gegen blindes Wiederholen.
Tradition ist kein Problem, solange man sie reflektieren darf.“
Donald T.:
„So what do you want? Chaos?“
Niklas L.:
„Ich will, dass Organisationen verstehen, dass das, was sie für „Kultur“ halten das ist, was Veränderung verhindert.
Nicht weil es böse ist, sondern weil es sich besser anfühlt in den bekannten Mustern zu bleiben.“
Fazit
„Das ist halt die Kultur hier“ klingt harmlos, ist aber oft die unsichtbare Grenze dessen, was noch gedacht oder getan werden darf. Veränderung braucht nicht nur neue Ideen, sondern die Erlaubnis, alte Muster zu irritieren.
(Den Dialog und die Bilder habe ich mit KI-Unterstützung erstellt.)