Kennst du das? Es ist Sonntagabend, du gehst im Kopf die nächste Woche durch und eigentlich hast du ein Hammer-Team am Start. Die Leute sind fähig, die Projekte spannend. Und dann spürst du einen Kloß in deinem Magen, weil du genau weißt, dass die Hälfte der Energie wieder für Bullshit-Meetings, Orga-Chaos oder die private Logistik-Hölle deiner Leute draufgehen wird. Du rackerst dich ab, um deinem Team den Rücken freizuhalten, damit sie einfach nur ihren Job machen können und dann schlägst du die Zeitung auf.
(mehr …)Störung & System: Einfach mal machen
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
(mehr …)Effizienz: Die Diktatur der Auslastung
Vor einigen Tagen saß ich in einem dieser Controlling-Meetings, in denen die Auslastungsquote wie ein heiliger Gral behandelt wurde. 100% das ausgesprochene Ziel. Alles darunter wäre ein moralisches und organisatorisches Versagen. Der Konsens im Raum war spürbar. Puffer sind Verschwendung. Leerlauf ist Ineffizienz. Redundanz ist ein Relikt aus Zeiten, in denen wir uns Langsamkeit noch leisten konnten.
(mehr …)Störung & System: Wir brauchen mehr Mut!
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
(mehr …)Gedanken zum Jahreswechsel: Wenn die Welt enger wird
Wenn ich heute, zum Ende dieses kräftezehrenden Jahres 2025, an meinem Schreibtisch sitze und auf den Text blicke, den ich vor zwölf Monaten veröffentlicht habe, dann spüre ich eine seltsame Mischung aus Wehmut, etwas Ernüchterung, Klarheit in der Feststellung, dass vieles anders gekommen ist.
(mehr …)Störung & System: Gute Vorsätze
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
(mehr …)Führung heißt, den Konflikt zu wollen!
Wenn ich auf unsere Organisationen und auf unser Miteinander blicke, ich frage mich oft, wie es so weit kommen konnte. Die landläufige Meinung scheint zu sein, dass Konflikte zu vermeiden sind. Sie seien eine Störung, ein Zeichen für Dysfunktion, ein Versagen im Streben nach Harmonie. Als wäre die Abwesenheit von Reibung das Ideal, die ultimative Stufe der evolutionären Entwicklung eines Teams.
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