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Meetings = Scrum-Overhead?

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Eine oft geäußerte Kritik an Scrum ist der vor allem durch regelmäßige Treffen verursachte „Overhead“. Was aber ist „Overhead“ und lässt sich der Begriff hier überhaupt verwenden? Overhead wird häufig nur als Mehraufwand verstanden, tatsächlich bedeutet der Begriff aber etwas mehr: Overhead bezeichnet allgemeinen (evtl. entbehrlichen) Mehraufwand, der nicht direkt Nutzen erzeugt. Wenn also Termine in Scrum zu Overhead werden, dann ist das Problem nicht der Termin, sondern die nicht zielgerichtete Durchführung.

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Scrum funktioniert immer

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In einem Vortrag zu Scrum in Festpreisprojekten hieß es mal plakativ, es gäbe im Hinblick auf Scrum eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Scrum funktioniere immer. Die Schlechte: Projekte können dennoch scheitern. Auch wenn ich “Scrum funktioniert immer” zumindest so relativieren will, dass die erfolgreiche Einführung der Regeln von Scrum auch etwas zu tun hat mit Durchhaltevermögen und Konsequenz, macht es dennoch deutlich, was Scrum ist und was nicht. Scrum ist ein Framework um einen Entwicklungsprozess zu strukturieren und keine reine Projektmanagement-Methode.

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Projektleiter geteilt durch drei

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Die Verantwortlichkeiten eines klassischen Projektleiters sind umfangreich, manchmal vielleicht zu umfangreich, als dass ihnen eine Person allen gleich gut gerecht werden kann. An manchen Stellen entstehen aus den vielen Verantwortlichkeiten sogar konkurrierende Aufgaben. Scrum fängt das ab, indem die Verantwortlichkeiten des Projektmanagers auf die drei Rollen aufgeteilt werden.

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Product Owner in Kanban?

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In seinem Blog “Lean und Kanban” stellt sich Autor Arne Roock die Frage, ob wir in Kanban einen Product Owner brauchen. Da Kanban weder ein Entwicklungsprozess noch eine Projektmanagement-Methode ist, gibt es auch keine klar definierten Rollen – diese Rollen gibt es eventuell durch den bestehenden Prozess oder die bestehende Organisationsstruktur.  Allerdings deckt Kanban schnell auf, wenn Rollen mit ihren Verantwortlichkeiten gebraucht werden.

Das Fazit aus seinem Artikel: Kanban schreibt keine Rollen vor, sinnvoll wäre es aber sowohl in der Produktentwicklung, als auch in Service-Agenturen eine Rolle mit den typischen Aufgaben eines (Scrum) Product Owners zu haben, der unter anderem

  • Anforderungen von verschiedenen Seiten einsammelt und priorisiert;
  • Mit den Stakeholdern in Kontakt bleibt, ihre Bedürfnisse abfragt und sie auf dem Laufenden hält;
  • Das Realisierungsteam abschirmt;
  • Zusammen mit dem Team eine möglichst klare Produktvision erstellt;
  • Dafür sorgt, dass möglichst häufig neue Produktinkremente erstellt werden, zu denen Kunden und andere Stakeholder ihr Feedback geben können. Das wiederum hat bestimmte Auswirkungen auf den Zuschnitt von Anforderungen.

Hier kann man den ganzen Artikel “Brauchen wir in Kanban einen Productowner” (Arne Roock) lesen.

Warum es Spaß machen sollte

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In meinem Workshop zur Scrummaster-Zertifizierung mit Jospeh Pelrine nannte er zu Beginn als eine seiner drei Hauptregeln: “Macht es keinen Spaß, machst du etwas falsch.” Oft hört man aber in Unternehmen vor allem dann, wenn es in irgendeiner Form eng oder kritisch wird, das Leben sei kein Ponyhof und man sei ja nicht zum Spaß da. Kann man aber wirklich auf Spaß bei der Arbeit verzichten?

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Hilfe zur Selbstorganisation

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Dreh- und Angelpunkte in agilen Modellen zur Softwareentwicklung ist das selbstorganisierende Team. Glaubt man daran, hört es sich wundervoll an: der alte Projekt- oder Teamleiter kann seine Verantwortung zur Organisation von Aufgaben abgeben, denn das Team organisiert sich selbst. Glaubt man nicht daran, macht es Angst, da der alte Projekt- oder Teamleiter Verantwortung abgeben muss an sein Team und das bedeutet Macht- und Kontrollverlust. Und für das Team selbst hört sich das nach unheimlich viel zusätzlicher Arbeit an, denn es muss nun selbst Dinge verantworten und diese Verantwortung ist nicht jedermanns Sache.

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Optimale (Scrum-)Team-Größe

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Das optimale Team für ein mit Scrum durchgeführtes Projekt ist ein interdisziplinäres Team, das in der Lage ist, die ihm gestellten Aufgaben möglichst ohne “fremde Hilfe” zu erledigen. Dabei stellt sich schnell die Frage: Wie viele Personen müssen oder können in ein solches Team? (Auch) im Scrum-Umfeld spricht man meistens von zwischen 3 und 8 Personen, aber warum und was ist eigentlich ein Team?

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