Ein Bäcker organisiert sich agil – klingt komisch, ist aber so. Die erste Reaktion zu Agilität im Handwerk ist eher Unverständnis. Irgendwie cool, aber wirklich sinnvoll möglich? Das Spannende im Handwerk ist, dass die Ausrichtung der Produkte an den Bedürfnissen der Kunden unmittelbar existenzielle Auswirkungen hat. Ein Bäcker, dem das Gschmäckle seiner Kunden egal ist, hat auf lange Sicht ein Problem. Regionale Gebräuche und die Tradition des Handwerks spielen hier eine wichtige Rolle.
(mehr …)Führung: was ist das?
Ein großes Thema auch im agilen Kontext ist „Führung“. Spätestens seit Jurgen Appelos „Management 3.0“ mit den dazugehörigen Workouts aus „Managing for Happiness“ gibt es Handbücher und Ideen für eine moderne Art von Führung in agilem Kontext.
(mehr …)Spitzenteams sind kein Zufall
Wenn ich von Teamarbeit oder guter Zusammenarbeit in Teams spreche, dann rede ich von einem „miteinander“ oder einem „füreinander“. Allerdings entwickeln sich manche Teams vom „Nebeneinander“ nicht weg. Sie entwickeln sich nicht – schon gar nicht automatisch – zu einem „Miteinander“. Eine Zusammenarbeit „Füreinander“ wird zu reiner Glückssache. Dabei haben die Spitzenteams, die ich erlebt habe, nicht nur miteinander, sondern füreinander gearbeitet.
(mehr …)Füreinander für Spitzenleistung
Längst kommt kaum eine Stellenausschreibungen und auch kein Lebenslauf mehr aus, ohne als Anforderung oder Stärke “teamfähig” zu erwähnen. Es gibt Teams, die funktionieren großartig, andere gut und wieder andere, die funktionieren nicht gut bis hin zu “überhaupt nicht”.
(mehr …)Agilität: Führung neu denken
Für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft in einer komplexen Welt hat zentrales kontrollieren, verwalten und managen von Aufgaben und Arbeit keine hohe Relevanz in der Führung. Nicht, dass nicht auch Aufgaben in diesem Bereich weiter bestehen – sie können und sollten aber keine große Rolle mehr in zentraler top-down gesteuerter Führung spielen. Klassisches Management wird immer weniger relevant und behindert bereits heute in der Lösung komplexer Probleme häufig mehr, als es für die Wertschöpfung bringt.
(mehr …)Keine Diskussion!
Wer mich kennt, der weiß, dass ich gerne diskutiere. Ich komme aus einer Familie – väterlicherseits – die insgesamt sehr gerne diskutiert. Das habe ich gelernt, ich fühle mich dabei sicher und entsprechend wohl. Ob gezielt oder ungeplant – an meine Kinder habe ich das auch weiter gegeben. Jetzt habe ich also drei Kinder, die mit ihren kindlichen und jugendlichen Jahren bereits gerne diskutieren – und zwar ständig und bei allem.
(mehr …)Kein Lob, keine Komplimente
Wir alle kennen das: Nach einer anstrengenden und gut erledigten Aufgabe freuen wir uns über Anerkennung. Auch wenn es immer noch Unternehmen und Kollegen so wie Vorgesetzte gibt, die nach dem Stromberg-Prinzip “nicht gemeckert ist gelobt genug” agieren, gibt es wohl kaum jemanden, dem der Wert von Anerkennung für ein motivierendes Arbeitsumfeld nicht bewusst wäre.
(mehr …)