Immer wieder höre ich gerade bei neu aufgesetzten Teams die Frage, wieso man eigentlich zu Beginn eines Projekts oder einer Iteration in Storypoints schätzt und nicht direkt in Stunden. Die Antwort ist einfach – Storypoints sind schlichtweg die bessere Schätzgröße, aber warum?
Fokussierung im Daily Stand Up
In den Daily Stand Ups bei Scrum werden üblicherweise von jedem Team-Mitglied die folgenden drei Fragen beantwortet: Was habe ich seit dem letzten Daily Stand Up gemacht? Was werde ich bis zum nächsten Daily Stand Up machen? Gibt es etwas, das mich zur Zeit bei meiner Arbeit behindert? Meiner Erfahrung nach sorgen diese drei Fragen zu unnötigen und zeitraubenden Ausführungen und Diskussionen.
Grundgedanken von Kanban (in der IT)
In einem Interview mit David J. Anderson, Begründer der “Kanban-Philosophie in der IT”, äußerte er sich zu der Frage nach den Grundgedanken beziehungsweise Prinzipien von Kanban und benennt drei Grundprinzipien.
Money for nothing, change for free
Ziel jeder Softwareentwicklung ist das Entstehen eines gewissen Werts. Niemand – vor allem keine Unternehmen – entwickeln Software zum Spaß (es sei denn Spaß an der Entwicklung ist der ausgesprochene Wert). Auch in einem typischen Auftraggeber Dienstleister Verhältnis geht es darum, für beide Seiten Wert zu erzeugen.
Was immer du tust, tue es wirklich und sei smart!
Überprüfen und Anpassen, auch im persönlichen Arbeitsumfeld, ist der erste Schritt zu Veränderungen auch in größerem Umfeld. Viel zu oft aber beschränkt man sich auf die Überprüfung. Damit fehlt der zweite wichtige Schritt. So banal es klingt: die Maßnahmen nach der Überprüfung sind es, die für die wirkliche Veränderung sorgen und diese Konsequenz fehlt oft.
Alternative Schätzverfahren
Ein wichtige Aufgabe zu Beginn eines Projekts, Produkts oder einer Iteration ist die Planung der Aufgaben. In Scrum werden hier üblicherweise Features oder User Stories aufwandsbewertet. Diese Bewertung erfolgt oft durch ein Scrum Poker.
Der Grad der Agilität
Vor einiger Zeit stellte sich unter anderem mir die Frage, wie agil ein Unternehmen und seine Teams sind, ob der “Grad der Agilität” ausreiche um im harten Konkurrenzkampf zu bestehen. Sind 50% genug, oder müssen es 80% oder sogar mehr sein? Was aber ist genau der “Grad der Agilität”, lässt sich das vergleichen und spielt es überhaupt eine Rolle, wie agil man (im Vergleich...