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OKR: Eine ergänzende Betrachtung

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Mit Genuss und Freude habe ich den Artikel OKR: Eine kritische Betrachtung von Kai-Marian Pukall gelesen. Kai ist Agile Coach bei der DB Systel GmbH, ein Freund des Lean-Thinking und wendet daher das Prinzip “Eliminate Waste” auf alles an, was nach Business-Theater aussieht. Und vielleicht war es daher absehbar, dass er irgendwann auch auf die aktuelle Management-“Wunderwaffe” Objectives & Key Results zu sprechen kommt.

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OKR: eine kritische Betrachtung

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Warum einen Beitrag zu OKR? Weil diese Methode aktuell besonders beliebt ist. Es gibt einen regelrechten Hype um das Thema. Eine Betrachtung der Schwächen nehme ich aktuell kaum wahr und wenn, dann beschränkt sie sich oberflächlich nur auf die Umsetzung. Ein Hinterfragen der grundsätzlichen Annahmen hinter der Methode vermisse ich – also will ich versuchen, hier einen Beitrag zu einem besseren Verständnis zu liefern.

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Komplexer? Mythos! Hier sind 4 Hebel

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“Die Welt wird immer komplexer.” Dieser Satz ist Standard in Führungsrunden und Workshops. Er erklärt Überforderung, Entscheidungsmüdigkeit, das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Wie wir im ersten Teil gesehen haben, ist er jedoch falsch. Nicht die Welt selbst wird komplexer, sondern vier Faktoren explodieren: Vernetzungsgrad, Abhängigkeiten, Geschwindigkeit und Informationsdichte.

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Mehr arbeiten, weniger krank, weniger Teilzeit

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Kennst du das? Es ist Sonntagabend, du gehst im Kopf die nächste Woche durch und eigentlich hast du ein Hammer-Team am Start. Die Leute sind fähig, die Projekte spannend. Und dann spürst du einen Kloß in deinem Magen, weil du genau weißt, dass die Hälfte der Energie wieder für Bullshit-Meetings, Orga-Chaos oder die private Logistik-Hölle deiner Leute draufgehen wird. Du rackerst dich ab, um deinem Team den Rücken freizuhalten, damit sie einfach nur ihren Job machen können und dann schlägst du die Zeitung auf.

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Wahl des Vorgesetzten: Großartige Idee oder Desaster?

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Stell dir vor, dein Team wählt seine neue Führungskraft. Das Team wählt sie nicht nur für die nächsten paar Jahre, sondern potenziell für immer. Kein festgelegter Wahlzyklus, sondern erstmal Führung auf Lebenszeit, bis vielleicht mal die Stimmung zu sehr kippt und eine Abwahl erfolgen kann. Ist das ein demokratisches Ideal, oder ein organisatorisches Desaster?

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