Ich saß mit Kolleginnen und Kollegen in einem Meeting zum Thema KI, alle an ihren Rechnern. Während ich noch überlegte, wie ich den nächsten Schritt mache, hatte eine Kollegin das Problem schon gelöst. Sie schrieb nicht einfach einen Prompt. Sie hatte den MCP-Server verbunden, Skills aktiviert und Vorarbeiten erledigt, die ich auf die Schnelle nicht mal verstanden habe. Ich war beeindruckt. Und gleichzeitig machte sich ein ungutes Gefühl breit: Komme ich hier eigentlich noch mit?
(mehr …)Klettergarten statt Klartext: Die Teambuilding-Lüge
Erzwungenes Zusammengehörigkeitsgefühl produziert Konformität statt Kooperation. Ich erinnere mich an ein Team, das so tief in Konflikten steckte, dass an eine brauchbare Zusammenarbeit nicht zu denken war. Die Stimmung war zum Schneiden, die Luft im Büro wurde spürbar schlechter. Die Lösung aus der Führungsetage ist dann nicht selten ein zweitägiger Outdoor-High-Performance-Workshop. Kostenpunkt, gerne auch mal fünfstellig.
(mehr …)Eine schlechte Zusammenarbeit digitalisiert, bleibt eine schlechte Zusammenarbeit
Warum wir bei der KI gerade denselben Fehler machen wie beim Internet, beim Smartphone und beim Homeoffice – und warum das Risiko diesmal nicht in der Überforderung, sondern in der perfekten Illusion liegt.
(mehr …)KI und Arbeitsverdichtung: Niemand hat beschlossen, dass mehr geht.
In vielen Teams lässt sich gerade dasselbe Gespräch beobachten. Jemand sagt: „Seit wir KI nutzen, bin ich irgendwie… beschäftigter.” Kurze Pause. Zustimmendes Nicken. Und dann, fast gleichzeitig: „Aber das liegt sicher an mir.”
(mehr …)Komplexer? Mythos! Hier sind 4 Hebel
“Die Welt wird immer komplexer.” Dieser Satz ist Standard in Führungsrunden und Workshops. Er erklärt Überforderung, Entscheidungsmüdigkeit, das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Wie wir im ersten Teil gesehen haben, ist er jedoch falsch. Nicht die Welt selbst wird komplexer, sondern vier Faktoren explodieren: Vernetzungsgrad, Abhängigkeiten, Geschwindigkeit und Informationsdichte.
(mehr …)Komplexer? Quatsch!
“Die Welt wird immer komplexer.” Diesen Satz höre ich in vielen Terminen, in fast jedem Workshop, in jedem Strategiemeeting, in ziemlich vielen Kaffeeküchen und in den sozialen Medien wird das auch immer wieder formuliert. Der Satz fällt zuverlässig, wenn die Stimmung irgendwo zwischen “viel los” und “eigentlich zu viel los” liegt. Die Köpfe nicken, manchmal seufzt jemand dazu. Der Satz wirkt wie eine gemeinsame Entlastung. Wir können ja nichts dafür, so ist die Welt eben.
(mehr …)Störung & System: Die Verantwortung übernimmt das Team
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
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