Montagmorgen, kurz vor dem Jour Fixe. Eine Bereichsleiterin bittet direkt danach um ein kurzes Gespräch unter vier Augen. Sie kündigt. Freundlich, klar, mit ordentlicher Frist, kein Drama. Und noch während sie redet, rechnet ihr Chef im Kopf schon die Übergabezeit aus.
(mehr …)Wer ist hier eigentlich faul?
Typischer als die offene Ansage im Meeting ist das, was hinter dem Rücken passiert. Jemand liefert nicht das, was andere liefern, taucht nicht so auf, wie es erwartet wird, und irgendwann reden sich ein paar Kolleginnen und Kollegen darüber die Köpfe heiß, oder es wird einfach nur getratscht. Am Ende der Runde heißt es dann: „Der ist halt einfach faul.”
(mehr …)Erst wenn jede Antwort verfügbar ist
“Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.” Der Satz wird oft Churchill zugeschrieben, ist aber wahrscheinlich nicht von ihm. Als Ursprung der falschen Zuschreibung wird teils NS-Propaganda vermutet, gesichert ist aber auch das nicht. Und eine womöglich erfundene Aussage über das Fälschen, deren Herkunft selbst im Dunkeln liegt, das passt zu gut zu dem Artikel, um sie wegzulassen.
(mehr …)Eine schlechte Zusammenarbeit digitalisiert, bleibt eine schlechte Zusammenarbeit
Warum wir bei der KI gerade denselben Fehler machen wie beim Internet, beim Smartphone und beim Homeoffice – und warum das Risiko diesmal nicht in der Überforderung, sondern in der perfekten Illusion liegt.
(mehr …)Komplexer? Mythos! Hier sind 4 Hebel
“Die Welt wird immer komplexer.” Dieser Satz ist Standard in Führungsrunden und Workshops. Er erklärt Überforderung, Entscheidungsmüdigkeit, das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Wie wir im ersten Teil gesehen haben, ist er jedoch falsch. Nicht die Welt selbst wird komplexer, sondern vier Faktoren explodieren: Vernetzungsgrad, Abhängigkeiten, Geschwindigkeit und Informationsdichte.
(mehr …)Störung & System: Ständige Veränderung ist das neue Normal
Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
(mehr …)Komplexer? Quatsch!
“Die Welt wird immer komplexer.” Diesen Satz höre ich in vielen Terminen, in fast jedem Workshop, in jedem Strategiemeeting, in ziemlich vielen Kaffeeküchen und in den sozialen Medien wird das auch immer wieder formuliert. Der Satz fällt zuverlässig, wenn die Stimmung irgendwo zwischen “viel los” und “eigentlich zu viel los” liegt. Die Köpfe nicken, manchmal seufzt jemand dazu. Der Satz wirkt wie eine gemeinsame Entlastung. Wir können ja nichts dafür, so ist die Welt eben.
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