Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
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(mehr …)“Die Welt wird immer komplexer.” Diesen Satz höre ich in vielen Terminen, in fast jedem Workshop, in jedem Strategiemeeting, in ziemlich vielen Kaffeeküchen und in den sozialen Medien wird das auch immer wieder formuliert. Der Satz fällt zuverlässig, wenn die Stimmung irgendwo zwischen “viel los” und “eigentlich zu viel los” liegt. Die Köpfe nicken, manchmal seufzt jemand dazu. Der Satz wirkt wie eine gemeinsame Entlastung. Wir können ja nichts dafür, so ist die Welt eben.
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(mehr …)Führung bedeutet gestalten. Es gibt aber Momente, in denen ich mich nicht wie ein Gestalter fühle, sondern wie ein Seismograph in einer Welt, die sich weigert, stillzustehen. Wir sitzen in Videocalls oder Konferenzräumen, starren auf Dashboards, die uns Kontrolle suggerieren, während draußen, und oft genug in uns selbst, das Gewohnte wegbricht.
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(mehr …)Vor kurzem saß ich in einem Review-Meeting. Der Termin war remote und Entwicklerinnen und Entwickler präsentierten stolz neue Datenbankfelder und ihre Auswirkungen auf die Darstellung der Anwendung. Alles war vorbereitet, dachte zumindest das Team.
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