Ein kurzer Dialog zwischen einem Chef alter Schule (nennen wir ihn Donald T.) und einem Systemtheoretiker (nennen wir ihn Niklas L.).
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(mehr …)In vielen Teams lässt sich gerade dasselbe Gespräch beobachten. Jemand sagt: „Seit wir KI nutzen, bin ich irgendwie… beschäftigter.” Kurze Pause. Zustimmendes Nicken. Und dann, fast gleichzeitig: „Aber das liegt sicher an mir.”
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(mehr …)“Die Welt wird immer komplexer.” Dieser Satz ist Standard in Führungsrunden und Workshops. Er erklärt Überforderung, Entscheidungsmüdigkeit, das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Wie wir im ersten Teil gesehen haben, ist er jedoch falsch. Nicht die Welt selbst wird komplexer, sondern vier Faktoren explodieren: Vernetzungsgrad, Abhängigkeiten, Geschwindigkeit und Informationsdichte.
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(mehr …)“Die Welt wird immer komplexer.” Diesen Satz höre ich in vielen Terminen, in fast jedem Workshop, in jedem Strategiemeeting, in ziemlich vielen Kaffeeküchen und in den sozialen Medien wird das auch immer wieder formuliert. Der Satz fällt zuverlässig, wenn die Stimmung irgendwo zwischen “viel los” und “eigentlich zu viel los” liegt. Die Köpfe nicken, manchmal seufzt jemand dazu. Der Satz wirkt wie eine gemeinsame Entlastung. Wir können ja nichts dafür, so ist die Welt eben.
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