Im alten Scrum-Guide von Ken Schwaber und Jeff Sutherland hieß es, dass ein Team sein „Commitment“ zu einem Sprint-Ziel abgibt. Commitment übersetzt heißt so viel wie „Bekenntnis zu“ oder „Festlegung“. In einer Aktualisierung des Scrum-Guides aus dem letzten Jahr sorgte die Streichung des Begriffes „Commitment“ für Diskussionen in der Community.
(mehr …)Auch selbstorganisierte Teams brauchen Führung
Immer wieder begegnet mir die Annahme, dass agile(r werdende) Unternehmen auf Manager und Personen mit Führungsverantwortung verzichten können. Ich halte das für einen Irrglauben, der häufig sowohl von einem falschen Verständnis für das Konzept „selbstorganisiertes Team“ als auch von einem zu traditionellen Bild auf das Thema Führung lebt.
(mehr …)Mitarbeiter befähigen, statt nur Prozesse zu verändern
In den letzten Jahren habe ich selbst als Teil-Projektleiter und Projektleiter in – in guten Fällen klassisch nach Wasserfall oder nach agilen Methoden organisierten, in weniger guten und weitaus häufigeren Fällen chaotisch ausgerichteten Projekten – gearbeitet und mit Mühe und Not versucht, in einer schnelllebige Welt mit sich stetig ändernden Kundenanforderungen zurecht zu kommen und in ein chaotisches Umfeld Struktur zu bringen.
(mehr …)Backlog Grooming – sinnvoll oder Overhead?
Wenn man ein Projekt nach Scrum durchführen und damit diese Methode zur Softwareentwicklung im Unternehmen einführen will, dann sind es meist die gefühlt hohe Anzahl an Meetings, die dem Management übel aufstoßen. Auf einige Regeln, die ein Meeting von „Overhead“ (also wertlosem Mehraufwand) zu einem gewinnbringenden Aufwand machen, bin ich bereits eingegangen. Aber hat es vor diesem Hintergrund Sinn, neben den täglichen Abstimmungen, den Plannings und Retrospektiven auch noch einen „Backlog Grooming“ Termin einzuführen?
(mehr …)Schätzen: Storypoints oder Stunden?
Immer wieder höre ich gerade bei neu aufgesetzten Teams die Frage, wieso man eigentlich zu Beginn eines Projekts oder einer Iteration in Storypoints schätzt und nicht direkt in Stunden. Die Antwort ist einfach – Storypoints sind schlichtweg die bessere Schätzgröße, aber warum?
(mehr …)Fokussierung im Daily Stand Up
In den Daily Stand Ups bei Scrum werden üblicherweise von jedem Team-Mitglied die folgenden drei Fragen beantwortet: Was habe ich seit dem letzten Daily Stand Up gemacht? Was werde ich bis zum nächsten Daily Stand Up machen? Gibt es etwas, das mich zur Zeit bei meiner Arbeit behindert? Meiner Erfahrung nach sorgen diese drei Fragen zu unnötigen und zeitraubenden Ausführungen und Diskussionen.
(mehr …)Alternative Schätzverfahren
Ein wichtige Aufgabe zu Beginn eines Projekts, Produkts oder einer Iteration ist die Planung der Aufgaben. In Scrum werden hier üblicherweise Features oder User Stories aufwandsbewertet. Diese Bewertung erfolgt oft durch ein Scrum Poker.
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