Posts Tagged‘Product Owner’

Kreativlosigkeit

Bei Gesprächen mit Softwareentwicklern ist man sich in der Regel schnell einig: Software-Entwicklung ist im Kern eine sehr kreative Aufgabe. Logische Schlussfolgerung: für deren Erledigung braucht man kreative Köpfe. Umso erstaunter bin ich, mit welcher Kreativlosigkeit viele Kollegen aus der Software-Entwicklung mit der Lösung von (nicht direkt technischen) Problemen umgehen.

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Product Owner: Die Vision macht den Product Leader

In einem seiner Tweets schrieb Roman Pichler: “Product managers and owners: Look at yourselves as product leaders, not as product administrators”. Vor einigen Jahren sagte mir mein damaliger Chef, ich solle mich als Projektleiter mehr auf das Führen und weniger auf das Administrieren eines Projekts konzentrieren. Was aber macht den wesentlichen Unterschied aus zwischen dem Verwalten und Organisieren von Aufgaben und dem Führen eines Projekts oder Produkts (zum Erfolg)? Was macht einen Führer aus und unterscheidet ihn von einem Verwalter?

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Clean Up Backlog

Backlog Grooming – sinnvoll oder Overhead?

Wenn man ein Projekt nach Scrum durchführen und damit diese Methode zur Softwareentwicklung im Unternehmen einführen will, dann sind es meist die gefühlt hohe Anzahl an Meetings, die dem Management übel aufstoßen. Auf einige Regeln, die ein Meeting von „Overhead“ (also wertlosem Mehraufwand) zu einem gewinnbringenden Aufwand machen, bin ich bereits eingegangen. Aber hat es vor diesem Hintergrund Sinn, neben den täglichen Abstimmungen, den Plannings und Retrospektiven auch noch einen „Backlog Grooming“ Termin einzuführen?

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Network

Product Owner in Kanban?

In seinem Blog „Lean und Kanban“ stellt sich Autor Arne Roock die Frage, ob wir in Kanban einen Product Owner brauchen. Da Kanban weder ein Entwicklungsprozess noch eine Projektmanagement-Methode ist, gibt es auch keine klar definierten Rollen – diese Rollen gibt es eventuell durch den bestehenden Prozess oder die bestehende Organisationsstruktur.  Allerdings deckt Kanban schnell auf, wenn Rollen mit ihren Verantwortlichkeiten gebraucht werden.

Das Fazit aus seinem Artikel: Kanban schreibt keine Rollen vor, sinnvoll wäre es aber sowohl in der Produktentwicklung, als auch in Service-Agenturen eine Rolle mit den typischen Aufgaben eines (Scrum) Product Owners zu haben, der unter anderem

  • Anforderungen von verschiedenen Seiten einsammelt und priorisiert;
  • Mit den Stakeholdern in Kontakt bleibt, ihre Bedürfnisse abfragt und sie auf dem Laufenden hält;
  • Das Realisierungsteam abschirmt;
  • Zusammen mit dem Team eine möglichst klare Produktvision erstellt;
  • Dafür sorgt, dass möglichst häufig neue Produktinkremente erstellt werden, zu denen Kunden und andere Stakeholder ihr Feedback geben können. Das wiederum hat bestimmte Auswirkungen auf den Zuschnitt von Anforderungen.

Hier kann man den ganzen Artikel „Brauchen wir in Kanban einen Productowner“ (Arne Roock) lesen.