Zufriedenheit

Der Grad der Agilität

Vor einiger Zeit stellte sich unter anderem mir die Frage, wie agil ein Unternehmen und seine Teams sind, ob der „Grad der Agilität“ ausreiche um im harten Konkurrenzkampf zu bestehen. Sind 50% genug, oder müssen es 80% oder sogar mehr sein? Was aber ist genau der „Grad der Agilität“, lässt sich das vergleichen und spielt es überhaupt eine Rolle, wie agil man (im Vergleich zu anderen) ist?

Je mehr Erfahrungen ich sammeln kann und je mehr ich zu solchen Themen lese, stelle ich fest, dass die Frage selbst schon falsch gewählt ist, denn auch wenn sich Scrum oder ein (anderes) agiles Vorgehen in der Softwareentwicklung derzeit an manchen Stellen gut vermarkten lässt, sind agile Methoden der Weg und nicht das Ziel.

 

Die richtigen Fragen sind: Sind Kunden, Stakeholder und Mitarbeiter zufrieden? Sind alle Parteien zufrieden, gibt es kaum Handlungsbedarf. Gibt es Unzufriedenheiten, können einem agile Methoden helfen, gerade durch den Fokus auf Menschen und Transparenz, Abläufe zu optimieren und größere Zufriedenheit bei allen Beteiligten zu erreichen. Die Frage ist also nicht, wie groß der „Grad der Agilität“ eines Unternehmens oder Teams ist, sondern wie groß der Grad der Zufriedenheit bei allen Beteiligten ist. Agile Methoden können nur dabei helfen, das rauszubekommen und stetig zu verbessern.

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